Hilfe für die sechsköpfige Familie Mijajlović aus Busur bei Petrovac am Mlava

Auf die Empfehlung von Pater Miodrag Mića Vukosavljević, Priester im Dorf Kamenovo und Vorsteher der Pfarrei Petrovac na Mlavi besuchten Mitglieder von SPOJI-Serbien Snežana, Željko und Stevan (Präsident des Zweigs in Serbien) am 21. März 2021 die Familie Mijajlović im Dorf Busur bei Petrovac na Mlavi.

Die Familie besteht aus Vater Bojan (1978), den Töchtern Marija (2005) und Milica (2003) mit ihrem Mann Dejan Miklejić (1996) und ihren beiden Töchtern Helena (2019) und Lena (2020). Milica und Dejan sind ein junges Ehepaar, das zwei wunderschöne Töchterchen hat.

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Milica beendete die Grundschule und bekam ihr erstes Kind im Alter von 16 Jahren. Sie setzte ihre Ausbildung nicht fort, sondern widmete sich ihrer Familie. Dejan, der aus dem Nachbardorf Vezičevo stammt, ist von Beruf Automechaniker, aber er übt diesen Beruf nicht aus, sondern arbeitet saisonal zusammen mit seinem Schwiegervater in der Landwirtschaft, und auch für andere Leute für Tageslöhner.

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Dejan ist ein äußerst fleißiger und tapferer Mann, der vor keiner Arbeit zurückschreckt, um seine Familie zu ernähren. So hat er verschiedene Jobs gemacht, wie Totengräber, Holzschaber etc. Wenn es Zeit für Gartenarbeiten ist hilft er seiner Frau im Garten, weil sie sich um die Kinder kümmern muss. Sie haben ein paar Schafe, Schweine und etwas Hühner für den Eigenbedarf.

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Die Familie lebt in einem kleinen unverputzten Haus, ohne Bad und Wasser, ohne Isolierung, beheizt mit einem Holzofen, mit einem undichten Dach. Sie haben ein Schlafzimmer eingerichtet, in dem alle vier schlafen. Der Raum ist warm, weil sie PVC-Fenster eingerichtet haben.

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Seitdem haben sie nie um Hilfe gebeten, sie beziehen nicht einmal Sozialhilfe oder Kindergeld, was ihre Bescheidenheit zeigt. Im älteren Haus, in dem der Vater und die Schwester wohnen, haben sie ein Bad, wenn man es als Bad bezeichnen kann, da nur eine alte Badewanne darin ist und die Wand dahinter hat ein Loch durch das man hinaus in den Hof sehen kann.

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Auch das Äußere des Hauses spricht mit seinem heruntergefallenen Putz für seinen sehr schlechten Zustand, so dass sie wirklich in jeder Hinsicht Hilfe brauchen. In erster Linie geht es um den Austausch von Latten und ein paar Endbalken auf dem Dach, über das neue Bad, Fußböden, Isolierung und Fassade, sowie das Verputzen und Streichen der Innenwände. Dejan sagt, dass sie auch Pläne haben die Arbeiten durchzuführen, aber man kann daraus schließen, dass es mit ihrem bescheidenen und unregelmäßigen Einkommen wirklich langsam gehen würde und jeden Tag den sie verlieren werden die Kinder am meisten spüren.

Bei dieser Gelegenheit brachten wir ihnen ein Paket das uns eine humane Frau aus Tirol gespendet hat und das Kindernahrung, Windeln, Feuchttücher, Milchpulver... enthielt. Wir kauften auch mit einer Spende von Pater Mića und Geld aus der Kasse des Zweigs SPOJI-Serbien grundlegende Lebensmittel für den Haushalt (Mehl, Öl, Zucker, Salz, Waschpulver, Spülmittel, Milch, Kekse, Snacks) in Höhe von 4.655 RSD (etwa 40 Euro).

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Željko stellte eine Tasche mit neuer Kleidung und Spielzeug zur Verfügung und wir sammelten auch zwei Taschen mit gebrauchter Kleidung, Schuhen und Spielzeug aus früheren Spenden. Nach einem kurzen Gespräch darüber, was sie am meisten brauchen, kamen wir zum Schluss, dass sie alles dringend brauchen, auch wenn sie von sich aus nicht um etwas bitten wollten.

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Wie uns Dejan sagte: „Gott sei Dank sind wir alle gesund, das ist das Wichtigste.“ Wir verließen das Haus mit einem sehr bitteren Beigeschmack, als wir auf dem Heimweg um uns herum sehr edel verzierte große Häuser anschauten in denen leider das ganze Jahr über niemand wohnt, da die Inhaber im Ausland leben, während dieses junge Ehepaar unter unmenschlichen Bedingungen und ohne grundlegende Lebensbedingungen darum kämpft, seine beiden kleinen Töchter zu ernähren. Das ein Problem unserer Gesellschaft und von uns als Menschen, dass wir völlig amputiert sind von sozialer Verantwortung und Empathie, dass wir denken, dass sich Menschlichkeit nur in Geld widerspiegelt und nicht in Güte und Einigkeit.

Deswegen hoffen wir, dass wir mit Hilfe derer, die das Unbezahlbare nicht verloren haben, diesen Menschen helfen werden können, weiter zu kämpfen und ihre Kinder zu lehren und zu erziehen, damit der liebe Gott ihnen nur Gutes gibt, damit auch sie eines Tages anderen Familien in Not helfen werden können!

Falls Sie auch für Familie Mijajlović spenden wollen, können Sie das mittels einer der folgenden Möglichkeiten machen:

SPENDENMÖGLICHKEITEN

1.) SPENDENKONTO - EU & Schweiz (ohne Spesen):

Jugendverein SPOJI

IBAN: AT48 2050 3033 0067 8129

BIC: SPIHAT22XXX

Zweck (сврха): Spende Familien in HR / SRB / KiM / Tirol ...

2.) PAY PAL DONATE (трошкови / Spesen: 3,40% + 0,35€):

www.spoji.link/paypal/donate

3.) FACEBOOK DONATE (без трошкова / ohne Spesen):

https://spoji.link/FB/donate

Wenn Sie auf Facebook eine Spendenaktion zugunsten der Hilfsaktionen von SPOJI machen wollen (z.B. zu Ihrem Geburtstag, ...), können Sie das mittels des folgenden Links machen (für Facebook Nutzer):

https://www.facebook.com/fund/spoji.org/

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